Gemeinsam leben in einer Nachbarschaft
Gedanken eines Alten (82 Jahre)
Wiblingen, ein Ulmer Stadtteil, im Wandel.
2011 leben hier etwa 1600 Bürger von 75 bis 85 Jahre und älter.

Will you still need me
Will you still feed me
When I’m sixty-four
Beatles, 1966
Andreas und Eberhard Wegener.
Der Psychiater Klaus Dörner schreibt in seinem Buch "Leben und Sterben wo ich hingehöre":
„Die Kernfrage nach „need und feed“ ist verbindlich nur zu beantworten, wenn ich immer alle Hilfsbedürftigen im Auge habe, ob ich nun mit 10 Jahren im Wachkoma bin, mit 20 geistig behindert, mit 30 körperlich behindert, mit 40 hirntraumatisiert, mit 50 chronisch psychisch krank, mit 60 chronisch körperlich krank, mit 70 alterspflegebedürftig oder mit 80 dement.“ ... „Fast alle wollen nicht im Heim oder Krankenhaus, sondern in den eigenen vier Wänden sterben“.
Im Seniorenbericht 2010 Stadt Ulm wird die Aufgabe formuliert, neue Hilfesysteme,
z.B. Nachbarschafts-Wohn-Pflege-Gruppen, zusammen mit den Bürgern zu entwickeln.
Ähnlich benennt der Teilhabeplan 2008 der Stadt Ulm als Auftrag einen am Sozialraum Wiblingen orientierten Planungsprozess.
Mein Vorschlag zur Diskussion: Eine neue Mehrgenerationen-Nachbarschaft in Wiblingen
Als Rechtsnachfolger für die 13 ha Liegenschaft Tannenhof wird die Hospitalstiftung Ulm vorgeschlagen.
Die Satzung der Hospitalstiftung finden Sie unter http://www.ulm.de/sixcms/media.php/29/I-US-4-9.pdf
Sie finden das nachdenkenswert?
Dann lesen Sie sich den ausführlichen Text "Gemeinsam Leben in einer Nachbarschaft" (pdf-Datei, 2,5 MB)

Der TANNENHOF im Ulmer Stadteil Wiblingen
Quelle: www.rpg-wiblingen.de/mediapool/96/968887/data/Luftbild_Wiblingen.jpg