Behindertenstiftung Tannenhof Ulm
Behindertenstiftung Tannenhof Ulm

LEA Leseklub trifft sich im Stadthaus

 

Nachdem in den vergangenen Monaten nur eine wöchentliche "literarische Telefon-Kette" möglich war, konnten sich die Leser*innen in kleiner Runde zum ersten Mal wieder am Donnerstag, 10. Juni, "in echt" treffen.

 

Neben der Literatur durfte nach so langer Zeit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Darum hat die Behindertenstiftung alle Leser*innen zu Kaffee und Eis eingeladen.

 

Welches Buch wohl als nächstes gelesen werden soll?

Von Reißverschlüssen, schweren Prüfungen und alten Damen mit dem Namen einer Schneekönigin

 

20 Geschichten aus Impuls-Patenschaften in je 100 Worten

Der Aufschlag - Karin Hanekamp's 100-Worte-Geschichte

 

Eine Frau ist in meine Wohngemeinschaft gekommen und hat gesagt: „Mit dir gehe ich jetzt jede Woche spazieren.“

Ich kann nicht sprechen, deshalb konnte ich nichts fragen. Also machte ich einen aufmerksamen Eindruck und war gespannt, was passiert. Die Frau legte mir eine Jacke um, bevor sie mich in meinem Rollstuhl nach draußen schob.

Es war frisch, die Luft war anders, als ich es gewohnt war. Ich hörte die Vögel singen.

Und ich hörte noch ein interessantes Geräusch. Es war das Klackern vom Reißverschluss meiner Jacke.

Er klopfte gegen die Speichen meines Rollstuhls. Ich begann, mich im Takt zu bewegen.

 

Die anderen Geschichten und weitere Infos finden Sie hier.

Keine Chance für den Unrat in Wiblingen

SÜDWEST PRESSE vom 21.05.2021, Seite 17 / ULM und NEU-ULM

Wiblingen. Das Motto der Behindertenstiftung Tannenhof ist:
"Wir bringen das Miteinander voran".
Weil Worte allein nur wenig zählen, lässt man ihnen dort auch Taten folgen. In einer Gemeinschaftsaktion von Tannenhof und Guter Hirte haben Kinder der Tagesgruppe Agnes und Bewohner des Tannenhofs samt Begleitern die Ärmel hochgekrempelt und
in Wiblingen ordentlich sauber gemacht. Ausgestattet mit Zangen, Warnwesten, Handschuhen und großen Müllbeuteln zog die Gruppe durch die Straßen rund um den Tannenplatz, um Müll aufzusammeln, der achtlos weggeworfen worden war.
Das war, wie sich Alexander Bass vom Guten Hirten entsinnt, nicht eben wenig, was in Hecken, auf Grünflächen und an Wegrändern gefunden wurde. Darunter ein Autoreifen, Nasen- und Mundschutzmasken, Schnapsflaschen, Getränkedosen und Kaffeebecher. Das Ergebnis von zwei Stunden harter Arbeit waren mehrere große Müllsäcke, gefüllt mit Unrat.
Eine Aktion, die, wie berichtet wird, bei den Wiblingern gut angekommen ist. Neben Lob habe es von einer Frau sogar Süßigkeiten und ein kleines Taschengeld für die Helfer gegeben.

Bildunterschrift: Einsatz für die Gemeinschaft: die Müllsammler vom Guten Hirten und des Tannenhofs. Foto: Privat

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Die Behindertenstiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen.
© Behindertenstiftung Ulm - Franz Schweitzer - Juni 2021